Unser Partner setzt ein Zeichen für den Klimaschutz | Weltkaffee - Die faire Kaffeepause

Unser Partner setzt ein Zeichen für den Klimaschutz

Erster EZA-Kaffee landet per Segelschiff

Segelfrachter AVONTUUR bringt biofairen EZA-Kaffee aus Mexiko nach Europa. Gemeinsam mit anderen setzt EZA Fairer Handel damit ein Zeichen für zukunftsfähigen Seetransport und Klimaschutz.

(Köstendorf, 8. Juli 2019) 15.500 Seemeilen hat die AVONTUUR, der einzige deutsche Segelfrachter, in neun Monaten zurückgelegt – und das nahezu ausschließlich mit Windkraft. Am 6. Juli landete die AVONTUUR im Hamburger Hafen. Die Crew und mehr als 100 Freiwillige entluden in einem außergewöhnlichen Lösch-Event die öko-fairen Waren aus Übersee traditionell von Hand.

Erster EZA-Kaffee segelt über den Atlantik

Mit an Bord der AVONTUUR: Biofaire Arabica Hochlandbohnen der EZA-Partnerkooperative SPOSEL. Die Kleinbäuerinnen und -bauern kultivieren ihre Kaffeesträucher am Rande der Selva Lacandona, einem artenreichen Urwaldgebiet im mexikanischen Chiapas. „Durch die sorgfältige Pflege ihrer Parzellen schützen sie das empfindliche Ökosystem,“ ist EZA-Geschäftsführerin Andrea Schlehuber nach ihrem letzten Besuch vor Ort überzeugt. Eine zusätzliche Klimaschutzprämie, die die EZA Fairer Handel an die Genossenschaft bezahlt, fließt in die Wiederaufforstung von Flächen am Rande des Urwaldes.

Klimafreundliche Alternativen stärken

Mit dem ersten per Segelschiff transportierten Kaffee unterstreicht die EZA Fairer Handel gemeinsam mit anderen AkteurInnen die Bedeutung umweltfreundlicher Ansätze im Seetransport. „Damit wollen wir einen Impuls und Beitrag zu einer längst überfälligen Debatte leisten,“ sagt EZA-Geschäftsführerin Andrea Schlehuber. „Denn wenn es um internationalen Handel geht, können wir über die Transportfrage nicht einfach hinwegsehen. Hier müssen auch auf politischer Ebene Weichen gestellt werden, damit umwelt- und klimafreundlichere Alternativen leistbar werden und sich durchsetzen können“.

Rund 90 Prozent des Welthandels erfolgt inzwischen über die Meere. Die großen Containerfrachter werden mit Schweröl betrieben und belasten die Umwelt. Das Umweltprojekt für sauberen Warentransport auf See, Timbercoast – cargo under sail, Eigner des Frachtseglers AVONTUUR – setzt ein konkretes Zeichen für einen ökologischen Wandel in der Schifffahrtsindustrie.

Der aktuell per Segelschiff importierte Kaffee der EZA Fairer Handel wird im Herbst als „Segelkaffee – special & limited“ erhältlich sein. „Wir starten mit einer kleinen Versuchsmenge. Doch das muss nicht so bleiben. Wenn das Echo positiv ist, werden wir unser Angebot ausbauen,“ so Schlehuber.

EZA Fairer Handel hat 1975 den Fairen Handel in Österreich begründet und beliefert Weltläden, den Lebensmitteleinzelhandel Institutionen sowie den Naturkostfachhandel. 40 Prozent des Gesamtumsatzes von 16 Mio Euro belaufen sich auf Kaffee. Die EZA pflegt mit den Kaffeegenossenschaften direkte Handelsbeziehungen. Das gesamte Kaffeesortiment der EZA ist bio- und Fairtrade-zertifiziert. Die EZA ist Klimabündnisbetrieb.

 

Quelle: https://www.eza.cc/presse-segelkaffee