15 Gründe für FAIRTRADE | Weltkaffee - Die faire Kaffeepause

15 Gründe für FAIRTRADE


Neue Marktzugänge schaffen: Die Unternehmen Norden mit den Genossenschaften im Süden zusammenbringen, um gemeinsam mehr zu erreichen. So haben Kleinbauernfamilien in den Anbauländern direkteren Zugang zum Weltmarkt.




Mindestpreise als Sicherheitsnetz für die Kleinbauern: Der FAIRTRADE-Mindestpreis soll es ermöglichen, nachhaltig und kostendeckend zu produzieren. Er dient als Sicherheitsnetz bei Preisschwankungen. Ist der (Welt)Marktpreis höher, geht der FAIRTRADE-Preis mit.



Gemeinschaftsprojekte mit Fairtrade-Prämie: Zusätzlich zum Mindestpreis wird diese extra bezahlt. Die Produzentenorganisationen entscheiden gemeinsam, welche Projekte umgesetzt werden.




Rechte von Arbeitern/Arbeiterinnen stärken: Im Vordergrund stehen sowohl die Förderung gewerkschaftlicher Strukturen in den Anbauländern, als auch die Einhaltung von Arbeitsrechten und menschenwürdigen Arbeitsbedingungen.



 
Einsatz für gerechte Bezahlung: FAIRTRADE ist Vorreiter in der Diskussion um existenzsichernde Löhne, die Arbeiterinnen und Arbeitern ein menschenwürdiges Leben ermöglichen sollen.




Verbot von Sklaverei & Zwangsarbeit: Sklaverei und Zwangsarbeit sind Verstöße gegen die Menschenrechte. Diese zu bekämpfen, gehört zu den wichtigsten Aufgaben im fairen Handel.




Keine Ausbeutung von Kindern: Das Recht Kind zu sein, muss sichergestellt werden. Ausbeuterische Kinderarbeit wird nicht toleriert.






Keine Diskriminierung: Gleichberechtigung wird gefördert, Diskriminierung bekämpft.






50 % Stimmrecht für Kleinbauern: Aktive Einbindung bei allen wichtigen Entscheidungen, die bei FAIRTRADE getroffen werden.




Respekt gegenüber der Umwelt: Auf hochgiftige Chemikalien in der Landwirtschaft verzichten, Gewässer schützen und die Artenvielfalt erhalten. Das sind Maßnahmen, die nicht nur der Natur, sondern auch dem Menschen zu Gute kommen.



Förderung von Bioanbau: Produzentenorganisationen, die den bewussten Schritt hin zum Bioanbau setzen, werden finanziell unterstützt.





Kein gentechnisch verändertes Saatgut: Was in der konventionellen Landwirtschaft oft eine Seltenheit ist, wird im FAIRTRADE-System als Selbstverständlichkeit betrachtet. Gentechnisch verändertes Saatgut ist ausnahmslos verboten.




Transparenz durch Kontrolle: Vertrauen ist gut, doch Kontrollen sind ebenfalls nötig. Darum kümmert sich die unabhängige Zertifizierungsstelle FLOCERT. Sie kontrolliert den Waren- und Geldfluss und sorgt so für Transparenz.




Einsatz für faire Handelsstrukturen: Gemeinden, Schulen, Gastronomiepartnerinnen und -partner sowie Arbeitgeberinnen und -geber und viele andere unterstützen die gerechte Sache. Sie tragen dazu bei, das Thema FAIRTRADE in der Gesellschaft zu verankern.


Gemeinschaft stärken: Die Erfahrung zeigt, wie wichtig es ist, Kleinbauernfamilien miteinander zu vernetzen. Investitionen in Weiterbildung und Infrastruktur sind so leichter möglich, die Verhandlungsposition am Markt wird gestärkt. Nur wer sich organisiert, kann sein Potential ausschöpfen.



Quelle und weitere Infos: https://www.fairtrade.at/de/was-ist-fairtrade/wirkung/15-gruende.html